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„Wenn Rationierungen unvermeidlich sind, dann ist offenen Rationierungen der Vorzug zu geben“

Der demografische Wandel und der medizinische Fortschritt führen zu einer Expansion der Gesundheitsausgaben, während die Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung kontinuierlich sinken. Deshalb fordert die Ärzteschaft seit langem, dass sich die Gesellschaft ernsthaft mit der Frage auseinandersetzt, wie sie mit der Mittelknappheit in Zukunft umgehen will. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Politik nicht länger die Unterfinanzierung des Gesundheitswesens leugnet und endlich Verantwortung für die bereits stattfindenden heimlichen Rationierungen übernimmt.

„Wenn Rationierungen unvermeidlich sind, dann ist offenen Rationierungen der Vorzug zu geben“

Patientenrechte

Montgomery: Patientenrechtegesetz soll Rationierung vertuschen

Scharfe Kritik übt die Bundesärztekammer an einzelnen Vorschlägen aus der SPD-Bundestagsfraktion für ein Patientenrechtegesetz. „Es ist an Heuchelei kaum zu überbieten, einerseits eine fachgerechte Behandlung nach wissenschaftlich anerkanntem Qualitätsstandard festschreiben zu wollen, andererseits aber die dafür notwendigen Finanzmittel immer weiter zu begrenzen. Solche Vorstöße für ein Patientenrechtegesetz sollen lediglich die täglich stattfindende Rationierung medizinischer Leistungen vertuschen“, kritisierte der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Dr. Frank Ulrich Montgomery, die jetzt bekannt gewordenen Vorarbeiten in der SPD für ein Patientenrechtegesetz.

Montgomery: Patientenrechtegesetz soll Rationierung vertuschen

Solariumsverbot für Minderjährige

Goesmann: Die Haut vergisst nie

„Endlich übernimmt der Gesetzgeber Verantwortung und schiebt dem schädlichen Solariumsbesuch von Minderjährigen einen Riegel vor“, begrüßte Dr. Cornelia Goesmann, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, das vom Bundestag verabschiedete Gesetz zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung.

Goesmann: Die Haut vergisst nie

Patientenverfügung

Hoppe: „Gesetz zur Patientenverfügung ist eine Pseudoregelung“

„Ein Gesetz zur Patientenverfügung ist eine Pseudoregelung“, sagte Bundesärztekammer-Präsident, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe im Deutschlandfunk (18.06.2009) zur heutigen Abstimmung des Bundestages über verschiedene Entwürfe einer gesetzliche Regelung zur Patientenverfügung. Die vielen verschiedenen Situationen von Schwerstkranken seien gesetzlich nicht regelbar. Diese könnten nur in jedem individuellen Fall am Krankenbett besprochen und gelöst werden – zwischen Patient und Arzt und auch in den Teams.

Hoppe: „Gesetz zur Patientenverfügung ist eine Pseudoregelung“

Aktionswoche Alkohol

Hessenauer: „Verbot der Alkoholwerbung ist überfällig“

„Wir brauchen gesetzgeberische Initiativen, um dem übermäßigen Alkoholkonsum in Deutschland entgegenzuwirken. Ein generelles Verbot der Alkoholwerbung ist längst überfällig“, sagte Prof. Dr. Frieder Hessenauer, Vorsitzender des Ausschusses „Sucht und Drogen“ der Bundesärztekammer, anlässlich der Aktionswoche Alkohol, die in diesem Jahr unter dem Motto steht „Alkohol? Kenn dein Limit“. Die gesundheitlichen Gefahren übermäßigen Alkoholkonsums werden nach wie vor unterschätzt.

Hessenauer: „Verbot der Alkoholwerbung ist überfällig“

Arztbewertungsportale

Anonyme Arztbewertung im Internet ist unseriös

Statement des Präsidenten der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, zur Ankündigung der AOK, ein Arztbewertungsportal im Internet einzurichten: "Jeder Patient hat ein Anrecht darauf, sich bestmöglich behandeln zu lassen und sich über die Qualität der Behandlung im Vorfeld zu informieren. Doch es ist unseriös, anonyme Fragebögen als Grundlage für Rankings zu nutzen, wie das einige Arztbewertungsportale im Internet bereits jetzt praktizieren. Wenn die AOK tatsächlich mit einer eigenen Plattform diesen Weg beschreiten sollte, erweist sie den berechtigten Ansprüchen ihrer Mitglieder auf qualitätsgesicherte Information einen Bärendienst."

Anonyme Arztbewertung im Internet ist unseriös

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Grundsatzrede von Prof. Dr. Hoppe
 

Impressionen vom 112. Deutschen Ärztetag
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